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"Der Schlüssel zum Wandel liegt darin, all seine Energie darauf zu fokussieren, nicht das Alte zu bekämpfen, sondern darauf Neues zu erschaffen." (Sokrates)

"Internet der Dinge", "Hypervernetzung" oder "Digitalisierung": aktuell und in der Zukunft dreht sich vieles um die Aufgabenbereiche für Softwareentwickler. Dabei ist dieser Berufsgruppe in sich stark diversifiziert und durch eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Tätigkeitsfelder und Arbeitsmethoden gekennzeichnet.

Fachkräftemangel ist ein weiteres Schlagwort, das im Zusammenhang mit den verschiedenen Berufsbildern, die unter der Bezeichnung Softwareentwickler zusammengefasst werden, oft zitiert wird. Damit wird zugleich deutlich, welche beruflichen Perspektiven Sie erwarten, wenn Sie sich für dieses interessante Tätigkeitsfeld entscheiden.

Studium für angehende Softwareentwickler/-innen

Mit einer schulisch oder beruflich erworbenen Hochschulreife steht Ihnen der Weg zu einem Informatikstudium offen. Alternativ können auch eng verwandte mathematisch-technisch ausgerichtete Studienprogramme zum Berufsziel "Softwareentwickler/-in" führen.

Jobs für Softwareentwickler/-innen

Einstiegs- und Führungspositionen für Softwareentwickler/-innen finden Sie passend zu Ihren individuellen Prioritäten und Wünschen in nahezu allen Branchen, Betriebsgrößen und Tätigkeitsschwerpunkten. Alternativ steht Ihnen mit einer fachlich guten Expertise die Option einer eigenen Unternehmensgründung offen.

Ausbildung zum Softwareentwickler

Auch wenn das Studium der direkteste Weg zur Tätigkeit als Softwareentwickler/-in ist, haben Sie verschiedene Möglichkeiten, nach einer Lehre in einem kaufmännischen oder technischen Beruf den Quereinstieg zu suchen. Alternativ können Sie mit einem dualen Studium wissenschaftliche Methoden und Kenntnisse mit ersten berufspraktischen Erfahrungen kombinieren.

Beruf / Berufsbild des Softwareentwicklers

Mit dem Beruf des Softwareentwicklers ist eine Vielzahl zum Teil sehr unterschiedliche Schwerpunktkompetenzen assoziiert. Von der Bedarfs- und Datenanalyse bis zur Evaluierung einer optimierten Prozesslösung werden oft Softwareentwicklungen als Projekt für Teams von spezialisierten Fachleuten realisiert.

Gehalt für Softwareentwickler/-innen mit und ohne Berufserfahrung

Das Gehalt für Softwareentwickler/-innen wird von vielen Faktoren beeinflusst und kann auf Basis individueller Maßnahmen optimiert werden. Die Wahl der Branche, des Tätigkeitsfeldes sowie des Arbeitsortes zählt zu den wichtigsten Parametern, die bereits vor dem Berufseinstieg eine Weichenstellung für das Einkommen bedeuten.

Wege zum Traumjob in der Softwareentwicklung

Stellenbewerbungen als Antwort auf eine Stellenanzeige oder in Form einer Blindbewerbung sind für Softwareentwickler/-innen nur ein möglicher Weg zum Traumjob. Auch Jobmessen oder Fachkräftecastings sind für diesen Teil des Arbeitsmarktes nur bedingt von Bedeutung.

Fachmessen und der Weg über Personalberatungsagenturen (Headhunter) sind auf Arbeitnehmer-Arbeitsmärkten, die sich durch eine starke Nachfrage seitens potentieller Arbeitgeber auszeichnen, zunehmend von Bedeutung. Für Softwareentwickler/-innen kann es sich bereits beim Karriereeinstieg rentieren, diese Optionen zu nutzen.

Eine gute Branchenvernetzung und die ständige Präsentation der eigenen Fähigkeiten beispielsweise in den sozialen Medien erleichtern gewünschte Karrierefortschritte. Auch diese proaktive Variante der Karriereplanung können Sie schon während des Studiums beginnen.

Vorzeigeprojekte wie die Programmierung innovativer Apps oder die Konzeption und Realisierung spezifischer Branchenlösungen sind für Softwareentwickler/-innen eine perfekte Visitenkarte. Mit einer ausgefallenen Idee und der entsprechend professionellen Umsetzung können Sie auf jeder Karrierestufe den nächsten beruflichen Schritt einleiten.

Dichtung und Wahrheit über Softwareentwickler

In Filmen erscheinen Softwareentwickler oft in den Extremen des Berufsbilds: hochbegabte, aber sozial nicht kompatible Nerds mit gelegentlich pathologischen Zügen oder Weltenretter, die in letzter Sekunde die Menschheit vor dem sicheren Untergang bewahren, sind medial gern genutzte Klischees.

In der Realität besteht für viele Softwareentwickler/-innen der Alltag darin, am Schreibtisch sitzend bestehende Lösungen beständig zu optimieren, Ideen und Vorgaben umzusetzen oder einzelne Schritte für ein Gesamtergebnis zu entwickeln.

Komplexe Strukturen sind heute typisch für Softwarelösungen in allen geschäftlichen und vielen privat genutzten Bereichen. Aus diesem Grund beweisen Softwareentwickler/-innen bei der Arbeit nicht selten ein detektivisches Gespür, um Fehler zu finden oder Potentiale zur Prozessoptimierung aufzuspüren.

Erfahrene Softwareentwickler/-innen schätzen an ihrem Beruf vor allem die Vielfalt. Diese findet ihren Ausdruck in mehreren Formen; besonders die Aufgabenvielfalt, bei der jeden Tag andere Kompetenzen gefragt sein können, und die Branchenflexibilität, die es erlaubt, die eigenen Fähigkeiten für unterschiedliche Kunden und Arbeitgeber zu nutzen, werden positiv hervorgehoben.

Internationale Umgebungen sind für viele Softwareentwickler/-innen berufliche Normalität. Das erfordert nicht nur eine ausgewiesene Sprachaffinität, sondern auch Toleranz und Kenntnisse kultureller Besonderheiten.

Als Nachteil einer Tätigkeit im Bereich Softwareentwicklung gilt die scheinbare Unproduktivität und Ineffizienz. Tatsächlich vergehen bei der Suche nach Fehlern in Programmen oder komplexen Softwarelösungen nicht selten sogar Tage, bis Fehler gefunden und sichtbare Verbesserungen erreicht werden.

Diese Gegenüberstellung zeigt die Wichtigkeit bestimmter Soft Skills als Ergänzung zur Fachkompetenz für die langfristig erfolgreiche Tätigkeit als Softwareentwickler/-in. Dazu gehören

  • Flexibilität,
  • Teamfähigkeit,
  • Kommunikationsfähigkeit,
  • Geduld,
  • Konzentrationsfähigkeit,
  • Frustrationstoleranz,
  • Stressresistenz und
  • Ausdauer.

Individualität als Erfolgsfaktor

Individuelle Interessen lassen sich in wenigen Tätigkeitsfeldern so gut als Erfolgsfaktor einsetzen wie im Bereich der Softwareentwicklung. Belege für besondere Kenntnisse lassen sich auf unterschiedlichen Wegen erreichen.

Nebenjobs im Bereich der Softwareentwicklung oder Anwenderbetreuung lassen sich bereits in der Schulzeit finden. Während des Studiums ist ergänzend der Erwerb spezifischer Branchenkenntnisse durch qualifizierte Praktika in vielen Studienprogrammen obligatorisch.

Ihr individuelles Bewerberprofil mit einem ausgewogenen Verhältnis praktischer und theoretisch-fundierter Kompetenzen öffnet verschiedene Karrierewege, die Sie durch den gezielten Erwerb von fakultativen Fähigkeiten lenken können.

Im Wettbewerb um attraktive operative Positionen befinden sich nicht selten Akademiker/-innen in direktem Wettkampf mit Autodidakten und Quereinsteigern. Das Bewusstsein dieser breit aufgestellten Konkurrenz können Sie für sich nutzen, indem Sie Ihr Kompetenzprofil besonders im Bereich der Soft Skills schärfen.

Kreativität führt bei der Softwareentwicklung zu optimalen Ergebnissen. Diese persönliche Stärke kann eine gute Basis für die Entwicklung eines eigenen Unternehmens mit kundenorientierten Lösungen darstellen.

Digitalisierung aus Führungsperspektive

Softwareentwickler/-innen können eine zentrale Position im anstehenden Wandel der Gesellschaft und des Arbeitsmarktes übernehmen. Mit einem zugleich tiefgreifenden Verständnis der technologischen Grundlagen und der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragestellungen besetzen Sie als Softwareentwickler/-in eine Schlüsselfunktion.

Beratungsaufgaben, die die Digitalisierung in immer mehr Bereichen vorantreiben, gehören zu den originären Aufgabengebieten für berufserfahrene Softwareentwickler/-innen. Hier entstehen bereits heute zahlreiche Aufgaben sowohl im Change Management als auch in der operativen Lösung von komplexen Anpassungsprozessen.

Personalentwicklung sowie die Vermittlung zwischen den Interessen verschiedener Aufgabenbereiche und Führungsebenen sind Aufgaben, die als direkte Folgen von Digitalisierungsprozessen entstehen. Softwareentwickler/-innen können in diesen Tätigkeitsfeldern spezialisiertes Know-how einbringen, das jenseits des Ökonomisierungsdenkens liegt.

In vielen Unternehmen werden heute bereits passgenaue Softwarelösungen nicht mehr zugekauft und an die jeweiligen Bedürfnisse vor Ort angepasst, sondern gleich selbst entwickelt. Diese Strategie macht insbesondere große Unternehmen unabhängiger und erlaubt langfristig kostengünstige Lösungen für spezialisierte Prozesse.

Softwareentwickler/-innen profitieren in besonderem Maß von den Digitalisierungsstrategien öffentlicher und privater Organisationen. Für zahlreiche Spezialisierungen und Kompetenzschwerpunkte bieten sich in diesem Zusammenhang optimale Zukunftschancen.

Trends und Perspektiven

Inhaltlich sind bereits verschiedene Perspektive für die Zukunft erkennbar, die vor allem für gut ausgebildete und erfahrene Softwareentwickler/-innen spannende Herausforderungen bieten:

  • Zunahme plattformbasierter Softwarelösungen, die flexibel und projektbezogen angepasst werden können,
  • Ausbreitung intelligenter Systeme, die komplexe Arbeitsleistungen erbringen,
  • Automatisierung von kommunikativen Handels- und Industrieprozessen,
  • wachsende Bedeutung der Sicherung von lokalen und dezentralen IT-Systemen gegen Manipulation sowie
  • Industrie 4.0, ein zentraler Teilbereich des vom Schlagwort "Digitalisierung" beschriebenen gesellschaftlichen, politischen und ökonomischen Prozesses.

Relevante Gradmesser für künftige Entwicklungen im Bereich Softwareentwicklung bieten verschiedene jährlich oder im zweijährigen Rhythmus stattfindende Fachmessen. Hier finden Sie passend zu Ihrem individuellen Qualifizierungsschwerpunkt potentielle Entwicklungsrichtungen auch für Ihre eigene Zukunft.

  • Robotik,
  • Künstliche Intelligenz (KI),
  • Cloud Computing,
  • Big Data und
  • Datensicherheit

sind aktuelle Themen, die wahrscheinlich auch in den nächsten Jahren nicht an Bedeutung verlieren, sondern eher noch an Bedeutung gewinnen.

Bei allem, was Sie an Trends ausmachen oder was Ihnen als Tendenz präsentiert wird, ist eine rationale Bewertung sinnvoll, um nicht auf Hypes zu setzen, die keine langfristige Perspektive bieten.

Die Rationalität und die Zukunftssicherheit einer Entwicklung lassen sich gut beurteilen, wenn möglichst konkrete Anwendungen erkennbar sind. So sind die zunehmende Digitalisierung verschiedener Wirtschafts- und Arbeitsbereiche ebenso aussagekräftige Zusatzkriterien wie beispielsweise der Vernetzungsgrad einer Zielgruppe, die Verbreitung effizienter Programierschnittstellen oder die zunehmende Fokussierung der sogenannten Customer Experience (CX).

Fazit

  • Mit einer fundierten Ausbildung, die praktische und theoretische Expertise vereint, haben Sie als Softwareentwickler/-in vor allem dann eine langfristige Perspektive, wenn Sie bereit sind, durch lebenslanges Lernen Ihre Kompetenzen aktuell zu halten.
  • Die langfristig erfolgreiche Karriere in der Softwareeentwicklung ist durch einen intelligenten Karriereeinstieg und eine frühzeitige Vernetzung bestens zu planen.
  • Die zentrale Bedeutung der Softwareentwicklung für aktuelle und künftige Veränderungen im gesellschaftlichen und ökonomischen Leben ist für Softwareentwickler/-innen gleichbedeutend mit sicheren Berufsaussichten.
  • Ihre individuelle Persönlichkeit sowie Ihre spezifische Mischung aus Fachkompetenzen und Soft Skills sind wichtige Kriterien, die Sie bei der Suche nach der besten Position einsetzen können.
  • Der Einstieg in die Softwareentwicklung bedeutet eine Berufswahl, die eine Zukunft mit vielfältigen Gestaltungsoptionen in vielen Wirtschaftsbereichen und bei der Optimierung von Beziehungen zwischen Wirtschafts- und Organisationseinheiten bietet.
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